Hochseeangeln Eltra

Pilken auf Dorsch – Ostseeangeln einfach erklärt

Das Pilken auf Dorsch macht viel Spaß und wenn du die richtige Technik verwendest, bist du auch schnell erfolgreich. Alles, was du zum Dorschangeln an der Ostsee mit Pilker brauchst und wie es funktioniert, erfährst du in diesem Beitrag. 

Angeln vom Boot mit Driften

Beim Dorsch pilken angelt man von einem Boot. Die Formen der Boote sind hierbei vielfältig – vom Fischkutter bis zum Bellyboot ist hier alles möglich. Der große Vorteil beim Bootsangeln auf dem Meer ist die Möglichkeit größere Bereiche aktiv abzufischen. Mit Hilfsmitteln wie einem Echolot findet man schnell die Bereiche, in denen sich viele Fische aufhalten. Ist einmal ein Fischgrund ausfindig gemacht, lässt man sich mit dem Boot über den Bereich treiben, dabei ist der Motor aus und das Boot „driftet“. Es wird nur von den Wellenbewegungen vom Meer angetrieben.
Man unterscheidet hier zwischen Andrift und Abdrift. Bei der Andrift treibt man mit dem Boot in Richtung Schnur, die zum Meeresgrund geht. Bei der Abdrift treibt man von seinem Köder/Schnur weg. Dies wird durch Faktoren wie Strömungen, Wind und Bootsrichtung beeinflusst. Je mehr Wind und Strömung, desto schneller die Drift .

Das Pilken

Die am meisten verbreitete Angeltechnik beim Meeresangeln vom Boot aus ist das Pilken. Hier wird es hauptsächlich auf Dorsch, Kabeljau, Steinbutt und Meerforellen abgesehen. Bei dieser Angelart wird ein kleiner Beutefisch mit einem Kunstköder imitiert. Der Kunstköder ist in diesem Fall „der Pilker“. 

Der Pilker wird durch Heben und Senken der Angelrute über den Grund des Meeresbodens geführt. Das Auf und Ab der Rute lässt den Köder verführerisch für Dorsche tänzeln. Wichtig ist hierbei ein dauerhafter Grundkontakt. 

Gerade für Meeresangel-Anfänger ist es zu Beginn schwierig ein Gefühl zum Köder zu bekommen und zu erkennen, wann der Köder wirklich am Grund angekommen ist. Die Andrift-Seite ist für Anfänger leichter zu befischen.

Die Ausrüstung zum Pilken 

Die Ausrüstung hält sich relativ einfach und man braucht nicht so viel Equipment wie bei anderen Angelarten.
Eine stabile Meeresrute mit einem Wurfgewicht von 100-200 Gramm sind notwendig, um die schweren Köder auch ordentlich auswerfen zu können. 

Die Rolle sollte genug Platz auf der Spule für die Schnur haben. Wir empfehlen ein Fassungsvermögen von mindestens 200 Metern. 

Als Schnur sollte eine geflochtene gewählt werden, da hier mehr Kontakt zum Köder möglich ist und die Dehnung der Schnur auch geringer ist im Vergleich zur monofiler Schnur.

Weitere Kleinteile wie Wirbel, Einhänger, Pilker und Beifänger werden auch benötig. Zudem werden noch Messer, Fischtöter und Maßband gebraucht, um seinen Fang anschließend auch ordentlich verwerten zu können. 

 

Die Montage 

Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Die Farbe der Pilker und die Varianten der Beifänger sind schier unmöglich. Bitte beachten Sie immer die aktuellen örtlichen gesetzlichen Anforderungen. So gibt es Begrenzungen für die Anzahl an Haken pro Montage. Es dürfen bei einer normalen „Pilkermontage“ maximal zwei weitere Haken als Beifänger genutzt werden.
Doch weniger ist manchmal mehr, am erfolgreichsten konnten wir Ergebnisse auf einer einzelnen Pilker ohne Beifänger verzeichnen. 

Die Montage selbst ist relativ simpel. An der Hauptschnur befindet sich ein monofiles Vorfach, an diesem ist ein Wirbel mit Einhänger befestigt. An diesem kann der Pilker eingehangen werden. 

Sollten Sie Fragen zum Thema haben, hinterlassen Sie einfach ein Kommentar. Wir stehen Ihnen gerne für das Thema Pilken auf Dorsch zur Verfügung.

 

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